Reederei Jüngerhans erfüllt Anteil zur Rückflaggung

01.10.2008

Die in Haren (Ems) ansässige Reederei Jüngerhans wird ihren Anteil zur Erfüllung der Rückflaggungsquote erfüllen. Das unterstrichen die beiden geschäftsführenden Gesellschafter der Jüngerhans Maritime Services, Stefan und Herm Jüngerhans, jetzt nochmals anlässlich der Rückflaggung zweier weiterer Schiffe. Es handelt sich dabei um die auf der Detlef-Hegemann-Rolandwerft in Berne gebauten 630 TEU-Schwesterschiffe MS "CETUS J" und MS "CORVUS J".

Der auf der 5. Nationalen Maritimen Konferenz im Dezember 2006 vom Verband Deutscher Reeder (VDR) gegenüber der Bundesregierung gegebenen Zusage, den Flottenbestand unter deutscher Flagge bis Ende des Jahres 2008 auf 500 Schiffe zu erhöhen, fühle man sich verpflichtet, betonen beide Geschäftsführer der familiengeführten Reederei.

Auch bei dem in diesem Jahr zum vierzehnten Mal durchgeführten "Harener Seeschifffahrtstag", drehten sich mehrere Statements um das Thema "Rückflaggung". Nachdem die Maritime Koordinatorin der Bundesregierung, Frau Parlamentarische Staatssekretärin Dagmar Wöhrl, MdB auch dort nochmals auf die Bedeutung der Vereinbarung hingewiesen hatte, wurde seitens der Harener Reeder die Zusage gemacht, dass die vereinbarte Quote erfüllt werde.

Im Schnitt muss dazu etwa jedes sechste Schiff der deutschen Handelsflotte unter deutsche Flagge gebracht werden.

Nachdem mit den Containerschiffen MS "KLAUS J" (1.900 TEU), MS "ANDROMEDA J" (900 TEU) und "MS "PERSEUS J" (925 TEU) bereits drei Schiffe unter deutscher Flagge fahren, werden in Kürze die beiden Schwesterschiffe MS "CORVUS J" und MS "CETUS J" zurückgeflaggt. Zwei weitere Schiffe sollen bis Ende des Jahres noch folgen. Die Reederei Jüngerhans wird ihrem Anteil an der Vereinbarung damit in vollem Umfang entsprechen.