MS "BELLATRIX J" geht als "Industrial Egret" in Fahrt

27.02.2009

Bereits vier Wochen vor dem geplanten Ablieferungstermin erfolgte in diesen Tagen auf der Werft Estaleiros Navais de Viana do Castelo (ENVC) die Segnung und Übergabe eines weiteren Schwergutschiffes an die Reederei Jüngerhans.

Der Neubau ist das zweite Schiff einer Viererserie von 10.000-tdw-Schwergutschiffen. Es handelt sich dabei um die Weiterentwicklung eines Typs, von dem die Reederei bereits dreizehn Einheiten in Dienst gestellt hat. Die Schiffe sind mit zwei bis zu 250 Tonnen hebenden elektrohydraulischen Bordkranen ausgestattet, die mittels einer Spezialtraverse eine kombinierte Hebeleistung von bis zu 500 Tonnen erreichen. Eine besonders leistungsfähige Anti-Heeling-Anlage und ein flexibles Zwischendeck vervollständigen die Spezialausrüstung der 139,0 Meter langen, 20,0 Meter breiten und 7,7 Meter tiefgehenden Schiffe. Eine Hauptmaschine vom Typ MAK/Caterpillar 6M43C sorgt mit 6.000kw Leistung für eine Dienstgeschwindigkeit von 16 Knoten.

Die frühe Ablieferung freut nicht nur Reederei und Charterer, sondern auch die Anleger der Oltmann Gruppe, die auch für dieses Schiff die Einwerbung des Eigenkapitals übernommen hatte. "Erfreulicherweise ist der Schwergutmarkt von den Ratenrückgängen vieler anderer Schiffssegmente nicht betroffen", freut sich Stefan Jüngerhans. Die seit einigen Jahren forcierte "Twinfonds-Strategie", nach der jeweils ein Schwergut- und ein Containerschiff in einem Fonds vertrieben werden, habe sich schon jetzt als richtig herausgestellt.

Für alle Schiffe der Serie besteht bereits ein mehrjähriger Chartervertrag mit Industrial Maritime Carriers (Intermarine LLC, New Orleans/Houston). Die Vermittlung der Charter, sowie die Befrachtung der gesamten Jüngerhans-Schwergutflotte liegt bei ARKON Shipping & Projects, Hamburg, die gleichzeitig exklusiv als Makler und als Commercial European Agent für die Intermarine-Gruppe tätig ist.
Weitere Details zum Schiff: MS "BELLATRIX J"