Flottenzuwachs: Drittmanagement weiter ausgebaut

30.09.2014

Nachdem die Reederei Jüngerhans bereits vor einiger Zeit das technische Management für die beiden Schwergutschiffe MS "INDUSTRIAL CHIEF" und "INDUSTRIAL CHALLENGER" übernommen hatte, ist vor wenigen Wochen noch ein weiteres Schwergutschiff dazu gekommen.

Der Schwergutspezialist Intermarine, langjähriger Partner der Reederei Jüngerhans, hatte als vormaliger und auch einziger Charterer der beiden Schiffe, die unter den Reedereinamen MS "DIANA J" und MS "HARUN J" in Fahrt gebrachten worden waren, vor einigen Jahren erworben, um fortan unter US-Flagge betrieben werden zu können. Die beiden baugleichen Schwesterschiffe kehrten jetzt in das das technische Management der Reederei Jüngerhans zurück. Beide Schiffe von auf Werft Estaleiros Navais de Viana do Castello gebaut. Die 8.000-TDW-Tweendecker sind mit zwei elektro-hydraulisch betriebenen Bordkranen, mit einer Hebeleistung von max. 200 Tonnen, ausgestattet. Die Hauptmaschine vom Typ MAK 6M43 sorgt bei einer Leistung von 5.400 kW für eine Geschwindigkeit von 16,0 Knoten.

Das dritte Schwergutschiff, das nunmehr im "Third-Party-Management" betreut wird, verfügt bei einer Länge von 166,15 Metern und einer Breite von 22,90 Metern auf einem Tiefgang von 9,50 Metern über eine Tragfähigkeit von 18.780 Tonnen (tdw). Es wurde auf der chinesischen Quinshan-Werft gebaut und ist mit flexiblen Zwischendecks ausgestattet. Zwei an der Backbordseite montierte Schwergutkrane verfügen bei einer Auslage von 6 bis 18 Metern über eine maximale Hebeleistung von je 400 Tonnen, die mittels einer Spezialtraverse auf bis zu 800 Tonnen kombiniert werden kann. Ein zusätzlicher Kran auf der Steuerbordseite des Vorschiffs leistet bis zu 120 Tonnen Hebekraft. Die Hauptmaschine vom Typ MAN 7L58/64 sorgt mit 9.800 kW für eine Geschwindigkeit von bis zu 17,4 Knoten.

"Die besondere Herausforderung bei diesem Auftrag lag darin, dass wir für die Übernahme des Schiffes im Hafen von Dubai nur wenige Tage Vorlaufzeit hatten", erklärt Herm Jüngerhans. Doch das Team der nautischen und technischen Inspektion habe sämtliche notwendigen Prozesse sehr gut strukturiert, so dass die Übernahme dank guter Vorbereitung tatsächlich in kürzester Frist gelungen sei.